Interkulturelle Woche 

Bibelrezitation 

Wie geht es weiter auf der II. Pfarrstelle?

Wann ist eigentlich Erntedank?

Neu: Feierabendgottesdienst

Ausstellung mit Bildern von Jürgen Körnlein

Am 21. Okt. ist Kirchenvorstandswahl

Biblisch-theologischer Gesprächskreis

Evangelische Exerzitien

Gottesdienst am Ewigkeitssonntag

Seele, atme auf!
Exerzitien im Advent 2018

Stadtbrände und Kirchenbau.
Zwei kunsthistorische Vorträge

 

Interkulturelle Woche

Vom So. 23. Sept. bis Sa. 29. Sept. findet die Interkulturelle Woche statt. Deshalb findet am Mi. 26. Sept. in der Spitalkirche ein ökumenischer Gottesdienst statt mit Pfarrerin Sigrun Wagner und Dekan Thomas Kretschmar.

 

… heiligen, inspirierenden Worten lauschen, die nicht vorgelesen oder vorgetragen, sondern in- und auswendig „verlebendigt“ werden, durch einen menschlichen Resonanzkörper hindurchströmen.

Ich werde bearbeitete Textauszüge aus dem ersten und dem letzten Buch der Bibel zu Gehör und zur Anschauung bringen. Es geht um die einfache, aber alles entscheidende Frage menschlichen Lebens und Daseins überhaupt: Woher? Wohin?

Am So., den 23. Sept. um 17.00 Uhr lautet das Thema: Woher? Der Mythos vom Anfang – Anfang und Erschaffung der Welt und des Daseins nach dem ersten Buch Mose (Genesis Kapitel 1 und 2).

Bei der zweiten Bibelrezitation eine Woche später, am So., den 30. Sept. wieder um 17.00 Uhr in der Petrikirche, wird es um das Ende und Ziel der Welt und des Daseins gehen: Wohin? Die Vision vom Ende. Diesmal mit Textauszügen aus den letzten Kapiteln der Offenbarung des Johannes (Apokalypse 20 und 21).

Unser Kirchenmusikdirektor Ingo Hahn wird an der imposanten Riegerorgel diese Grundfragen der Menschheit – Woher? Wohin? – musikalisch zum Klingen und Schwingen­ bringen. – Nehmen Sie sich jeweils etwa 45 Minuten Zeit und geben diesen Sonntagen eine besondere Note.
Herzliche Einladung!

Gerhard Bauer, Pfarrer

Wie geht es weiter auf der II. Pfarrstelle?

Nachdem leider Pfarrerin Stephanie Mages im August nach nur einem Jahr Kulmbach verlässt und nach München wechselt, haben wir wieder eine Vakanz auf der II. Pfarrstelle. Die Stelle wird wieder im Amtsblatt ausgeschrieben und ich hoffe und bete, dass sich eine Pfarrerin oder Pfarrer auf die Stelle bewirbt. In Zukunft soll diese Person auch die Pfarramtsführung übernehmen. Bis dahin wird uns wieder Pfarrer Jürgen Harder unterstützen, der schon im Jahr 2017 bei uns aushalf.

Liebe Pfarrerin Mages, Ihnen alles Gute und Gottes Segen für Ihre neue Aufgabe.
Lieber Pfarrer Harder, schön, dass Sie wieder bei uns sind und uns aushelfen.
Thomas Kretschmar

Pfarrer Harder vertritt die zweite Pfarrstelle

Pfarrer Jürgen Harder kennen bereits viele in der Petrikirchengemeinde: Er hat die zweite Pfarrstelle bereits von Januar bis August 2017 vertreten und kennt bereits viele Gemeindemitglieder und unsere Situation in der Altstadt von Kulmbach. Er kommt erneut nach Kulmbach und vertritt die zweite Pfarrstelle ab August. Nicht nur Pfarrer Bauer und ich freuen uns, wieder mit Pfarrer Harder zusammenarbeiten zu können, auch der ganze Kirchenvorstand.
Deshalb, lieber Pfarrer Harder: Herzlich willkommen zurück!
Zu erreichen ist Pfarrer Harder am besten
telefonisch über (091 52) 40 88 62
oder per Mail juergen.harder@elkb.de.

 

Wann ist eigentlich Erntedank?

Normalerweise feiert die evangelische Kirche immer am Sonntag nach dem Michaelistag (Tag des Erzengels Michael und aller Engel), dem 29. September eines Jahres das Erntedankfest – aber nur wenn dieser Sonntag schon im Oktober liegt. Das klingt ein wenig merkwürdig. Deshalb ist es leichter sich – ganz ökumenisch mit der katholischen Kirche – zu merken:
Immer am 1. Sonntag im Oktober feiern wir Erntedank.
Heuer ist Erntedankfest am Sonntag, 7. Okt. um 10.00 Uhr in der Petrikirche: Ein Gottesdienst für alle Generationen zum Thema „Wasser“. Anschließend Kirchenkaffee!
Thomas Kretschmar

 

Neu: Feierabendgottesdienst

Viele wissen es gar nicht, dass wir am Mittwoch in der Spitalkirche Gottesdienst feiern. Am 12. September, nach den Sommerferien, starten wir wieder. Bisher hatte dieser Abendgottesdienst immer den gleichen Ablauf und war stark durch die Predigt geprägt. Mit dem neuen „Feierabendgottesdienst“ möchten wir vielfältiger werden. So soll es z.B. auch Zeit zur Stille vor Gott geben, oder das gemeinsame Gebet kann stärker im Mittelpunkt stehen oder Segen erfahrbar und spürbar werden. Die klassische Predigt wird es aber auch weiterhin immer wieder einmal geben. Den Beginn wollen wir um eine halbe Stunde auf 19.00 Uhr vorverlegen, vielleicht kommt das dem einen oder der anderen entgegen.
Der Mittwochsgottesdienst ist eine Besonderheit unserer Petrigemeinde, natürlich sind aber alle Kulmbacher Christenmenschen herzlich eingeladen, – ein stadtweites Angebot sozusagen. Denn ein Gottesdienst ist immer ein Segen für eine ganze Stadt. Ich persönlich denke, dass wir unsere Gottesdienste häufig unterschätzen. Gottesdienst ist nicht eine Veranstaltung neben anderen in einer Kirchengemeinde, sondern Bollwerk gegen den Säkularismus und die immer stärker werdenden widergöttlichen Kräfte in unserer Zeit.
Herzliche Einladung zu den Feierabendgottesdiensten!
Gerhard Bauer, Pfarrer

 

Ausstellung mit Bildern von Jürgen Körnlein

Gott. Die Suche. Mensch. Die Suche.
4. Okt. bis 4. Nov. in der Petrikirche (und mit einigen Exponaten in der Mangersreuther Kirche)
Aus Neugier hat der heute 57-jährige Pfarrer Dr. Jürgen Körnlein­ zum Pinsel gegriffen. Die Leidenschaft für die Malerei hat ihn gepackt und nicht mehr losgelassen. Er malt expressiv und hat dabei ein breites Spektrum an Sujets. Die Umsetzung kann dann abstrakt, realistisch oder eben abstrahierend geschehen. In seinen Bildern entdeckt man immer wieder die Suche nach Gott und Mensch; zu etlichen seiner Bilder hat er dann auch meditative Texte geschrieben. Diese besondere Kombination bildet einen Raum für Begegnung – Begegnung mit sich, den anderen und mit Gott.

Eigentlich ist er promovierter Theologe und heute Stadtdekan in Nürnberg. Dabei hat Körnlein seine ersten dienstlichen Schritte 1985-1987 als Lehrvikar in Kulmbach-Mangersreuth gemacht. Prof. Ralf Frisch schreibt über ihn: „Als Maler und Beter zwischen Himmel und Erde komponiert Jürgen Körnlein Bilder und Worte, die herausreißen aus den Fängen der Macht der Gewohnheit und hineinführen in die Tiefe der Selbst-, Welt- und Gottesbegegnung. Dass ein Kirchenmann wie Jürgen Körnlein sich künstlerisch und literarisch ausdrückt, ist in Zeiten, in denen sich Menschen nach authentischen spirituellen Persönlichkeiten sehnen, so beglückend, wie es riskant ist. Denn wer sein Innerstes auf ästhetischem Weg nach außen kehrt, macht sich verletzlich. Jürgen Körnlein ist sich darüber gewiss im Klaren. Er weiß, dass wir alle Kinder Gottes sind, in deren Schwäche, Verletzlichkeit und Stärke unser Vater im Himmel mächtig ist. Einen anderen Weg der Macht als den durch unsere geschundenen, mit Gott ringenden und auf Gott vertrauenden Seelen will unser Herr nicht gehen. Gott sei Dank. Ich wünsche Ihnen, wenn Sie Jürgen Körnleins Bilder und Worte meditieren, dass sich die Oberfläche des Daseins für Sie zumindest einen Spaltbreit öffnet und dass das ganz andere Licht sichtbar wird, das in Jürgen Körnleins Malerei von ferne zum Vorschein kommt.“

Die Vernissage am 4. Okt. wird um 18.00 Uhr mit einer meditativen Andacht zu den Bildern beginnen. Danach wird die Kunsthistorikiern Dr. Silke Colditz-Heusl eine kurze Einführung in das Werk von Jürgen Körnlein geben, bevor Jürgen Körnlein selbst einige Hintergründe zu seinen Bildern erläutern wird.
Am 14. Oktober wird Jürgen Körnlein dann um 9.30 Uhr den Gottesdienst in Mangersreuth mit einigen Bildern gestalten.
Und am 4. November lädt er als Abschluss der Ausstellung noch einmal zu einer meditativen Führung in die Petrikirche ein.
Thomas Kretschmar

 

Am 21. Okt. ist Kirchenvorstandswahl

Alle wichtigen Informationen und die Kandidatenvorstellung stehen in der Sonderausgabe von „Evangelisch in Kulmbach – Petrikirche“, die Mitte September verteilt worden ist.
Wenn Sie nicht schon per Briefwahl gewählt haben, können Sie auch am 21. Okt. 2018 wählen.
Wahllokal ist nach dem Gottesdienst in der Spitalkirche in der Spitalkirche von 10.30 bis 11:30 geöffnet. und nach dem Gottesdienst in der Nikolaikirche von 11.30 bis 12.30
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit zur Briefwahl:
Werfen Sie den ausgefüllten Briefwahl-Brief im Pfarramt in der Huthergasse 8 ein, im Dekanshaus Kirchplatz 2 oder nach allen Gottesdiensten in der Spitalkirche, in der Nikolaikirche oder Petrikirche. Überall finden Sie Briefwahl-Urnen für Ihre Briefwahl-Briefe.
Sie können die Briefe auch per Post ans Pfarramt senden. Dann muss die Kirchengemeinde das Porto zahlen. Wenn Sie die Briefe im Pfarramt, in Dekanshaus oder in den Kirchen einwerfen, kostet das nichts. So können Sie uns helfen zu sparen.
Thomas Kretschmar

Endgültiger Wahlvorschlag
zur
Kirchenvorstandswahl 2018

„Ich glaub. Ich wähl.“ – unter diesem Motto findet am 21. Oktober die Kirchenvorstandswahl statt. 14 Männer und Frauen aus unserer Gemeinde haben sich zur Kandidatur bereit erklärt. Das heißt: Sie sind bereit, mit ihrer Person, ihrer Zeit und Kraft, sich einzusetzen für die Lebendigkeit und für die Aufgaben unserer Gemeinde. Dafür dürfen wir wirklich schon jetzt ein herzliches Dankeschön sagen.

Folgende Damen und Herren stehen auf dem endgültigen Wahlvorschlag:

  • Adrienne Dörnhöfer
  • Christine Esser‐Böhner
  • Katrin Geyer
  • Anja Gimpel‐HenningLogo KV-Wahl 2018
  • Ursula Hanf‐Sauer
  • Dr. Ralf Hartnack
  • Nicole Hall
  • Hannelore Kinzel‐Fischotter
  • Hermann Nothhaft
  • Doris Rötche
  • Anita Sack
  • Matthias Schmidt
  • Kerstin Singh
  • Werner Wagner

 

Für den Vertrauensausschuss

Adrienne Dörnhöfer
Vertrauensfrau des Kirchenvorstands

Thomas Kretschmar
Dekan / Vorsitzender des Kirchenvorstands

 

Evang.-Luth. Pfarramt Kulmbach Petrikirche
Huthergasse 8, 95326 Kulmbach, Tel. 092 21/ 92 15-40

 

Biblisch-theologischer Gesprächskreis

„Die Spiritualität des Dag Hammarskjöld“
Wir treffen uns am Mo, 29. Okt. um 19 Uhr im Gemeindehaus in der Goethestraße und beschäftigen uns mit Leben und Spiritualität von Dag Hammarskjöld, dem zweiten Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Er starb 1961 bei einem Flugzeugabsturz, dessen Umstände noch immer nicht geklärt sind und erhielt nach seinem Tod den Friedensnobelpreis zugesprochen.
Sein spirituelles Tagebuch, das unter dem Titel „Wegmarken“ veröffentlicht wurde, ist für viele ein wertvoller Begleiter geworden. Spiritualität bedeutete für ihn, in Gott ein Gegenüber zu entdecken. Wir werden Texte daraus besprechen und überlegen, was Dag Hammerskjöld uns heute ans Herz legen kann.

 

Evangelische Exerzitien

vom 29.10-2.11. Miteinander im Schweigen auf das Wort Gottes hören und sich austauschen. Näheres dazu bei Pfarrer Gerhard Bauer oder unter www.InwendigeSchriftlesung.de

 

Gottesdienst am Ewigkeitssonntag

Viele nennen ihn „Totensonntag“. Der letzte Sonntag im Kirchenjahr heißt auch Ewigkeitssonntag, weil daran erinnert, dass unsere Toten in Gottes Ewigkeit ruhen.

Letztes Jahr fand der Gottesdienst für alle Angehörigen von Sterbefällen seit vergangenem November in der Petrikirche statt. Heuer laden wir am Sonntag, 25. Nov., um 10.00 Uhr in die Spitalkirche ein. Es werden die Namen aller Verstorbenen verlesen und wir zünden für jede und jeden eine Kerze an. Es besteht auch die Möglichkeit, selber noch Kerzen anzuzünden für Menschen, die uns fehlen.
Thomas Kretschmar

 

Seele, atme auf!
Exerzitien im Advent 2018

In der Adventszeit laden wir Sie herzlich ein, sich Zeit zu nehmen und kleine Inseln der Ruhe zu schaffen. Atemholen, sich dem Wirken Gottes öffnen, bewusst auf Weihnachten zugehen – das sind die Anliegen dieser Exerzitien.

„Seele, atme auf!“, heißt der Titel in diesem Jahr. Viele fühlen sich gehetzt, atemlos, überfordert und wünschen sich so sehr einen Augenblick der Stille, einen tiefen Atemzug, Ruhe im Gedankensturm. Durch das Begleitbuch zu den Exerzitien haben Sie die Möglichkeit, für sich täglich eine kleine Auszeit zu schaffen. Ergänzend dazu bieten die Gruppentreffen Begegnung und Gespräch.
Die Gruppentreffen finden immer montags um 19.00 Uhr im Burggut, Waaggasse 5, im ersten Stock, statt. Die Termine sind:

Mo, 26. Nov. | Mo, 3. Dez. | Mo, 10. Dez. | Mo, 17. Dez.

Für die eigene Andacht und stille Zeit gibt es ein umfangreiches Begleitheft, das beim ersten Gruppenabend verteilt wird. Um ausreichend Exemplare vorzuhalten, bitten wir Sie um Ihre Anmeldung bei:
Barbara Wagner, geistliche Begleiterin
Tel. 09229 63 26 Mail: barbara.wagner99@web.de

 

Stadtbrände und Kirchenbau.
Zwei kunsthistorische Vorträge

Die Bezirksgruppe Kulmbach im Colloquium Historicum Wirsbergense e.V. (CHW) lädt ein zu zwei Vorträgen.
Am 6. Dezember 2018 referiert der Kunsthistoriker und langjährige Vertrauensmann des Kirchenvorstands Hirschaid Robert Schäfer zum Thema „Stadtbrände in Oberfranken im 19. Jahrhundert und ihre baulichen Folgen“.

Zahlreiche Städte im östlichen Oberfranken wurden im Verlauf des 19. Jahrhunderts durch Großbrände schwer in Mitleidenschaft gezogen und anschließend nach den Vorstellungen der jeweils geltenden bayerischen Kunstpolitik wiederaufgebaut. Der Vortrag schildert das Schicksal einiger ausgewählter Orte und die kunsthistorische Bedeutung der Wiederaufbauplanungen. Er findet statt am 6. Dezember um 19.30 Uhr im Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium (Schießgraben 1).

Ein zweiter Vortrag findet zwei Tage später in der Kulmbacher Petrikirche statt. Derselbe Referent stellt das mutmaßliche älteste Gotteshaus Kulmbachs, seine Geschichte und Kunst­geschichte vor. Der Vortrag findet statt am 8. Dezember um 15 Uhr in der Petrikirche (Kirchplatz 1).
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei, Gäste sind herzlich willkommen.

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